Skip to: Site menu | Main content









Weber, der Dritte (Slicer) für die Technikerausbildung

Veröffentlicht am Saturday 23 January 2010 19:00:46 von Eb
fleischtechnik.png

Auch Slicer kommen in die Jahre

Dies liegt in diesem Fall nicht am Alter, sondern am Entwicklungstempo der Fa. Weber Maschinenenbau GmbH. Damit die Kulmbacher Technikerausbildung auf dem neuesten Stand ist, mussten  wir uns wieder einmal trennen. Zum Glück hält der Trennungsschmerz nur bis zum Karneval an, spätestens am Aschermittwoch ist er vorbei.

 

 

So sieht eine äußerst gesunde Slicer und Verpackungslinie aus. Alles an seinem Platz für eine effektive Ausbildung. Schon seit mehr als acht Jahren haben wir uns an die Umsetzung dieser Verfahren bei unserer täglichen Arbeit gewöhnt.
 
Wie sieht das aus? Irgenwie nackert, wie abgehakt - amputiert. Ungesund! Einfach Ungesund!
Immer wenn etwas aufzuschneiden ist - für Sensoriken, Farb- oder Festigkeitsmessungen - muss die klassische Aufschnittmaschine, wie in vielen anderen Ausbildungseinrichtungen, eingesetzt werden. Warum wird uns ein derartiger "Abstieg" zugemutet? Es wurde Abstand genommen, ein Bild von diesem "Elend" in das Netz zu stellen.
Vielleicht wäre ein mobiler Reinraum zum industriellen Schneiden eine Alternative? Aber so richtig sieht das danach auch nicht aus! Vor allem, muss dann jedesmal mit dem Gabelstapler die Hygieneschleuse auf Arbeitshöhe gebracht werden?
Es ist nicht's weiter als der Abtransport einer spitzen Aufschnittlinie, die irgendwo einem anderen Anwender hoffentlich genau so viel Spaß macht, wie wir damit über drei Jahre hatten.
 
 
Zum Glück - es ist nur eine ganz kurze "ungesunde" Zeit für uns, und wir kommen in alter Verbundenhait in den Genuß der Innovationsfreude der Fa. Weber: - ein nagelneuer Slicer 305. Natürlich mit vielen Extras, wie Waage, Markierband, Stapelabsenkung usw., damit Ausbildung nicht nur effektiv ist, sondern auch Spaß macht!
 
Das soll er also mal werden - unser neuer 305 - o.k., gehen wir eben einfach einmal davon aus.
Kaum wird im fernen Neubrandenburg noch etwas Edelstahl im typischen Hygienedesign des Hauses Weber an das Gestell montiert - schon nimmt die Vorfreude konkrete Formen an.
 
 
Na ja, irgendwie fehlt da noch etwas, und genau das, was da rein kommt, ist der Grund, warum wir uns von unserem Slicer 304 trennen sollten.
Das Nachfolgemodell, der Slicer 305 kann steuerungsseitig nicht nur viel mehr als sein Vorgänger, sondern auch vieles, was seine großen "Brüder" können. Mit der neuen Steuerung sind wir in der Lage, unsere Studenten viel besser auf die Problematik komplexer Slicerlinien vorzubereiten - für viele einer ihrer zukünftigen Arbeitsschwerpunkte. Dies war und ist auch die Meinung der Fa. Weber, deswegen dieser Austausch.
 
 
Spätesten ab diesem Bild wird klar, der "Phantomschmerz" geht seinem Ende entgegen. Noch drei Unterrichtswochen ohne Slicer - und dann haben wir richtig schöne Faschingsferien - unsere Aufschnitt- und Verpackungslinie wird wieder komplett!
Nach den Faschingsferien wird hier - die hoffentlich "unendliche" - Geschichte zwischen der Fa. Weber und unserem Hause fortgeschrieben. Wir freuen uns darauf.

 

 ?